ALEX BAU

30 Jahre Alex Bau – 30 Jahre Technogeschichte
Timothy Hora, damals der Kopf von Gruppierungen wie Y-Club oder später dem Berliner Plattenlabel „Berlin Underground“ feiert wieder seinen Geburtstag. Diesmal wieder in Innsbruck wo alles einst mit Mike Väth am 05. Februar 2010 begann. Daraufhin folgten Acts wie Sam Paganini, Rebekah, Emerson, Florian Meindl, Holger Nielson, DJ Hell, Solee, Toni Rios, Felix Kröcher, Kerstin Eden, Mike Väth, Simo Lorenz, Sven Wittekind, uvam.
Für viele gab es damals unvergessliche Momente, familiäres gemeinsamen Stampfen durch die Nacht. Einige bezeichneten die Abende sogar als „Gemeinsame Reise“. Ein Zeitfenster in dem nichts mehr wichtig war, ausser die Musik im Jetzt.
Fast 10 Jahre sind seit dem nahezu vergangen, und es wird wieder Zeit die alten Knochen zu schwingen! Startet eure Rollatoren, Dreht eure Atemluft-Spray’s auf Vollgas, legt eure Sudoku-Rätsel beiseite 😉
★ LINEUP ★
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★ HARD FACTS ★
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EINTRITT AK: 10 EUR
MINDESTALTER: 18+
DOORS OPEN: 22:00
★ Information ★
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ALEX BAU INFO
Eine frühe Affinität für Vinyl in jungen Jahren ist wohl die beste Voraussetzung um sein Leben damit zu verbringen, jemand zu werden, der musikalisch gleichgesinnten Mitmenschen diese Schallplatten vorspielt. Jemand, der sich einen musikalischen Hintergrund aneignet. Jemand, der ein Gespür für Musik entwickelt. Jemand, der in der Lage ist über die richtige Musik zur richtigen Zeit zu entscheiden. Jemand, der die Fähigkeit besitzt, die Leute vor ihm zu unterhalten und sie gleichzeitig zu erziehen. Jemand, den man als DJ bezeichnet.
Die Faszination für das Medium Schallplatte ist bei Alex seit Mitte der 80er Jahre als Sammler, und später als DJ seit den frühen 90er Jahren ungebrochen, auch wenn sich die Art und Weise der Performance weg von der Schallplatte zu einem relativ komplexen digitalen Setup entwickelt hat. Die Musik zählt. Genau das stellt Alex bei seinen Auftritten rund um den Globus immer wieder unter Beweis. Sie, diese Musik, wird durch den DJ gefiltert, auf unterschiedliche Weise dargeboten, teilweise sogar manipuliert. Aber die Musik alleine hat die Wirkung auf die Zuhörer und Besucher des Clubs oder des Festivals, und macht somit deren Reaktion zum Gradmesser der Intensität des Erlebten. Sie ist es, die durch ein gutes Soundsystem, einen passenden Ort und durch die Art und Weise der Performance in den Mittelpunkt gerückt wird. Man könnte es auch so beschreiben: „Die ganze Party ist ein Film, und während die Leute auf dem Dancefloor die Hauptdarsteller sind, bin ich nur für den Soundtrack zuständig.“
Genau das ist seit jeher das Credo des Alex Bau. Nicht von ungefähr kommt so auch der Name seines Labels. Und dieses Credo gilt nicht nur seine Auftritte. Auch seine Produktionen auf zahlreichen Labels wie Cocoon, Gigolo, oder früher auch CLR oder Sleaze und vielen mehr, im wesentlichen aber auf CREDO selbst, unterstreichen den Anspruch durch Qualität und mitunter subtiles Vorgehen genau die Spannung aufzubauen, die existieren muß, damit sich überhaupt etwas entladen kann.

Datum

Feb 10 2023

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